Umwelt und Natur

Nordsee, Strand und Ökologie

dol) - Nach den umfassenden Sandabbrüchen an den Stränden der Ostfriesischen Inseln während der letzten Winterstürme hat die Niedersächsische Landesregierung den Inselkommunen unbürokratische finanzielle Unterstützung für den Küstenschutz sowie für die Herstellung der Strände für die anstehende Urlaubssaison zugesagt. Dies gab das Umweltministerium des Landes in einer Pressemitteilung bekannt. So wird das Niedersächsische Umweltministerium in diesem Jahr fünf Millionen Euro zusätzlich für Küstenschutzmaßnahmen auf den Inseln zur Verfügung stellen. Umweltminister Olaf Lies verkündete diese Nachricht im Rahmen des diesjährigen Inseldialogs am vergangenen Donnerstag. Zu dem Treffen mit den Vertretern der Inselgemeinden und der betroffenen Landkreise kamen zudem der Staatssekretär im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium Dr. Berend Lindner in Vertretung für Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann sowie Fachleute des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Darüber hinaus sollen die Inseln eine weitere Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro für die Wiederherstellung ihrer touristischen Infrastrukturen erhalten. „Sollten die Strände der Ostfriesischen Inseln nicht mehr oder nur eingeschränkt touristisch genutzt werden können, hätte das erhebliche Besucherrückgänge und finanzielle Einbußen zur Folge”, wird Althusmann in der Mitteilung zitiert. Vorgesehen ist demnach ein Zuschuss mit maximal 90 Prozent. Für jede Insel werde zeitnah eine Einzelfallentscheidung getroffen. Der Norderneyer Bürgermeister Frank Ulrichs zeigte sich im Nachgang erfreut über die „schöne Osterüberraschung” von Seiten des Landes. Da das Land schon vor dem Treffen Prognosen von den Inseln abgefragt hat, geht er davon aus, dass die zugesagten Gelder ausreichen werden. Für die Einzelfallentscheidung werde es voraussichtlich Mitte April eine Antragskonferenz mit der N-Bank geben. Auf Norderney ist insbesondere der Strandabschnitt Weiße Düne von Sandverlusten bis zu 100.000 Kubikmetern betroffen. Ihn für den Tourismus wiederherzustellen kann durchaus eine Million Euro kosten, schätzte der Bürgermeister. „Es ist bei dem Treffen auch noch einmal deutlich geworden, dass wir hier eine nachhaltige Strategie brauchen”, so Ulrichs weiter. Es stelle sich die Frage, wie oft die Strände zukünftig aufgespült werden sollten und könnten. Auch Lies sprach sich laut Mitteilung für ein langfristiges, ökologisches Sedimentmanagement aus: „Die wirklich dauerhaften Lösungen liegen nicht darin, regelmäßig gegen die Natur anzubaggern, sondern Lösungen mit der Natur im Sinne einer nachhaltigen, ökologischen Sedimentstrategie zu finden.“

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