Aussichtdüne am alten Postweg

Foto: Dorothee Linke

Beitrag vom Freitag, 04. März 2022

Plattform an der weißen Düne

Wie eine Achterbahn schlängelt sich der Pfad auf die Plattform der neuen Aussichtsdüne am Planetenpfad. Bis zur Bauabnahme sind nur noch wenige Rest- und Feinarbeiten zu erledigen, berichteten die Technische Leiterin der Kurverwaltung Olivia Meiners-Hagen und Wilfried Hoops, Polier der ausführenden Firma Cordes-Holzbau. Bis zum Wochenende sollen die Holzarbeiten abgeschlossen sein, es folgen noch Modellierungsarbeiten, bei denen frühere Trampelpfade und der ehemalige Aufgang auf die Düne mit Sand verfüllt werden. Spätestens Mitte März wird dann der weite Blick über Dünen, Hafen und Stadt für die Öffentlichkeit freigegeben.

Wer sich bis auf das begehbare Dach der Schutzhütte wagt, kann bis zum Norderneyer Leuchtturm blicken, hat aber auch die beiden anderen Aussichtsdünen am Zuckerpad und am Dünensender in Sicht. Für Vogelbeobachter lohnt insbesondere der Blick auf den angrenzenden Südstrandpolder. „Als besondere Ergänzung zu den anderen Aussichtsplattformen sieht man von hier aus auch den Hafen, die Kläranlage
und den Recyclinghof, also die Infrastruktur als Basis der Insel“, erläuterte Meiners-Hagen. Wer sich an der Düne ausruhen möchte, kann sich auch auf einer der Bänke auf der mittleren Plattform niederlassen. Um zu vermeiden, dass die alten Trampelpfade weitergenutzt werden, sollen keine Zäune, aber Anpflanzungen von Dünenhafer und Schautafeln als Absperrung wirken.

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