Mehr Flexibilität für die Zukunft

Foto: Dorothee Linke

Beitrag vom Samstag, 18. Juni 2022

Mehr Flexibilität für die Zukunft

Während am Strand die Vorbereitungen für den Strandaufbau an der Weißen Düne laufen, hat sich der Bauausschuss bereits mit der Weichenstellung für die kommenden Jahre beschäftigt. Um dem Staatsbad bei zukünftigen Sandverlusten mehr Flexibilität für die Herrichtung der Strände zu ermöglichen, hat sich das Gremium für die Neuaufstellung von Bebauungsplänen (B-Plänen) für die Badestrände ausgesprochen. Damit soll bereits im Vorhinein festgelegt werden, in welchen Bereichen die sommerlichen Aufbauten wie Strandkorbvermietung, WC-Container oder Kiosk aufgestellt werden dürfen, ohne dass das Staatsbad vorher noch eine Genehmigung einholen muss. Aktuell ist das Unternehmen an die fest verbauten Plattformen gebunden.

Jede bauliche Maßnahme im Strandbereich sei „hochkomplex und baurechtlich schwierig“, so der Leiter des Bauamtes Frank Meemken. In Gesprächen unter anderem mit dem Landkreis und der Nationalparkverwaltung sei daher vorgeschlagen worden, für die konzessionierten Badestrände B-Pläne aufzustellen, wobei das Hauptaugenmerk auf der Weißen Düne liege. Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens könnten die Anliegen der Behörden dann in den B-Plänen berücksichtigt werden. Schon jetzt sei klar, „dass am Ende keine ganzjährigen, sondern nur temporäre Bauten zugelassen werden“, so Meemken.

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