Foto: Sykora

Beitrag vom Montag, 22. Februar 2021

Impfungen der über 80-jährigen Norderneyer

„Es ist ein wichtiges Ereignis“, sagte Bürgermeister Frank Ulrichs und berichtete gemeinsam mit seinen Kollegen Jürgen Vißer und Marco Bargstaedt vom Ordnungsamt gestern auf einem Pressetermin von der Organisation der Impfungen auf Norderney. Vier mobile Impfteams werden am Mittwoch und Donnerstag im Conversationshaus rund 300 Menschen den Impfstoff verabreichen. Das ist sicher. Dabei seien mobile Impfungen in dieser Größenordnung gar nicht vorgesehen gewesen. Sehr früh hätte die Ostfriesischen Inseln auf die zeitlich langen und beschwerlichen Anfahrtswege zu Impfzentren aufmerksam gemacht.

Organisation ein Mammutakt

Ulrichs nannte es einen organisatorischen Mammutakt an dem viele Helfer beteiligt seien. „Wir haben dann in der Mitte letzter Woche grünes Licht dafür bekommen, um mit den Vorbereitungen beginnen können“, so Ulrichs und beurteilt den zeitlichen Rahmen zwar als „sehr sportlich“, dennoch habe man nun nach nur fünf Tagen „alles in trockenen Tüchern“: Die Impftermine für die rund 300 Impfwilligen der über 80-Jährigen stehen fest. Unterstützen werden dabei die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, der Technischen Dienste, die Ehrenamtlichen der DLRG und der DRK sowie Bürgerinnen und Bürger, die ihre Hilfe angeboten haben. Ulrichs: „Es haben alle an einem Strang gezogen“.

Einige kommen mit dem Rad zum Termin

Über 400 Männer und Frauen hatten Fachbereichsleiter Jürgen Vißer und sein Kollege Marco Bargstedt zuvor kontaktiert. Nur ein sehr kleiner Teil der Berechtigten habe eine Impfung abgelehnt. Sehr viele Norderneyerinnen und Norderneyer sind froh, dass es nun mit der Impfung losginge, erzählen Vißer und Bargstaedt von den Gesprächen. Einige Bedenken habe es darum gegeben, welcher Impfstoff verimpft werde. Der Impfstoff von Astra-Zeneca wird nicht verabreicht werden, bestätigte der Bürgermeister daraufhin. Festgestellt haben die Stadtmitarbeiter zudem, dass nur wenige der älteren Menschen Unterstützung bei der Anfahrt zu ihrem Impftermin benötigen, erzählte Vißer: „Das hat uns sehr überrascht.“ Viele hätten gesagt, „Das schaffen wir allein“ und würden teilweise auch in diesem hohen Alter mit dem Rad kommen. Nur wenige Menschen bekommen demnach einen Hausbesuch vom Impfteam.

Nach zehn Minuten ist alles erledigt

Zehn Minuten dauere eine Impfung. In einer Stunde werden die Impfteams demnach 24 Personen behandeln könne – 200 am Mittwoch und 100 am Donnerstag. Zudem werden Personen aus dem ambulanten Pflegedienst und der Dialyse mit einer Impfung bedacht. Und natürlich erhalten alle die eine Erstimpfung erhalten haben auch drei Wochen später eine zweite Impfung, so der Bürgermeister.

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