Gedeckter Tisch für die Teezeremonie

Foto: Teemuseum

Beitrag vom Freitag, 24. Dezember 2021

Gütesiegel für Teekultur

Im Rahmen des Modellvorhabens „Teekultur Ostfriesland“ bietet das Teemuseum in Norden im kommenden Jahr das Gütesiegel „Ostfriesische Teekultur“ an. Zielgruppen sind die Gastronomie und Hotellerie ebenso wie die Tee- und Heimatstuben, teilte die Ostfriesische Landschaft (OL) in Aurich mit. Für das Gütesiegel werden auch Fortbildungen rund um die Ostfriesische Teekultur angeboten.

„Der Stellenwert der Ostfriesischen Teezeremonie ist für Einheimische von großer Bedeutung“, heißt es in einem von der OL herausgegebenen Praxisleitfaden. Das Gütesiegel als Qualitätsmerkmal stärke den Stellenwert bei Einheimischen und Gästen, wenn es professionell als Marketinginstrument eingesetzt werde.
Seit dem Jahr 2016 ist die Ostfriesische Teekultur bei der Deutschen Unesco-Kommission als Immaterielles Kulturerbe gelistet. Das Modellvorhaben wird mit rund 64.000 Euro vom Niedersächischen Wirtschaftsministerium gefördert.
Neben der geplanten Einführung des Gütesiegels werben seit diesem Jahr außerdem bekannte Persönlichkeiten aus Ostfriesland als Teebotschafterinnen und Teebotschafter in kurzen Filmsequenzen für das Projekt, darunter der Krimiautor Klaus-Peter Wolf, Karikaturist Harm Bengen und Kinderliedermacherin Bettina Göschl. Auch der Norderneyer Windsurfer Bernd Flessner hat seine Zusage zum Teebotschafter gegeben, verriet die Leiterin der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft Katrin Rodrian: „Wir hatten allerdings coronabedingt noch keine Möglichkeit den Botschafter-Film mit ihm zu erstellen.“ Dies werde jedoch nachgeholt.

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