Campingplatz Booken

Foto: Privat

Beitrag vom Dienstag, 05. April 2022

Booken: Modulbauweise statt Tinyhäuser

Auf dem Gelände des früheren Campingplatzes Booken wird doch keine Tinyhaus-Siedlung entstehen. Stattdessen entschied sich die Gesellschafterversammlung der Norderneyer Stadtwerke für den Bau von Reihenwohnhäusern in Modulbauweise, wie Bürgermeister Frank Ulrichs auf der letzten Ratssitzung verkündete: „Das bedeutet, dass mit vorgefertigten Bauelementen in Holzrahmenbauweise gearbeitet wird, die im Vergleich zu den ebenfalls in der Vorüberlegung diskutierten Tinyhäusern zwar teurer, dafür aber viel werthaltiger und langlebiger sind.“ Die Stadtwerke und die Wohnungsgesellschaft arbeiten nun mit Unterstützung durch das Bauamt daran, den groben Plan zu verfeinern, berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Holger Schönemann auf Nachfrage. Dazu sei ein erstes Treffen erfolgt, um gemeinsam mit dem hinzugezogenen Architekten Marten Ulpts die nächsten Schritte zu besprechen. Es müssen nun die Planung überarbeitet, der Kostenrahmen detailliert ermittelt, Fördermöglichkeiten eruiert und eine Finanzierung erarbeitet werden, zählt Schönemann auf. Die Details und der exakte Zeitplan würden dann den zuständigen Gremien von Stadtwerken und Wohnungsgesellschaft zur Genehmigung vorgelegt. Das Bauleitplanverfahren zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes laufe parallel. Laut Ulrichs ist es auch Aufgabe der Feinplanung sicherzustellen, dass die Mietpreise zum einen für die Norderneyer attraktiv sind und zum anderen die Investition im zweistelligen Millionenbereich für die Stadtwerke wirtschaftlich ist. Das neue Wohnquartier soll in der Modulbauweise-Variante knapp 5.000 Quadratmeter Mietwohnfläche in drei verschiedenen Wohnungsgrößen bieten.

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