Klinik Norderney an der Promenade

Beitrag vom Dienstag, 26. Januar 2021

Modernisierung der Klinik Norderney

Die Modernisierung der Klinik Norderney der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Westfalen laufe trotz Pandemie auch in diesem Jahr planmäßig weiter, wie der Pressesprecher Jörg Grabenschröer auf Nachfrage berichtet.

Den coronabedingten Zeitverzug von drei Monaten im letzten Jahr habe man wieder aufholen können. Nach der Sanierung und Modernisierung des Gebäudes A des Haupthauses, die von 2015 bis 2018 erfolgt ist und rund zehn Millionen Euro gekostet habe, liefe aktuell die Kernsanierung des Gebäude B der Reha-Klinik. Das sei der Gebäudeteil mit den vielen Patientenzimmern, die zum Strand hin gelegen sind und in dem sich rund 110 Betten sowie einige Diagnose- und Therapie-Abteilungen befänden.

Die Sanierung erfolge nacheinander in zwei Bauabschnitten. Der erste und vom Strand aus gesehene rechte Teil sei bereits fertiggestellt. Derweil sei die linke Hälfte des Hauses seit Oktober Großbaustelle, und das eben auch unter den Bedingungen eines erhöhten Schutzes vor Corona für Patienten und Klinikmitarbeiter, erläutert der Pressesprecher. Die Arbeiten würden sich dabei in zwei wesentliche Bereiche teilen: Die alte Fassade mit den Blechpaneelen werde abgebaut und durch eine Klinkermauerung ersetzt, die auch wieder mehr an das ursprüngliche Aussehen der Klinik aus der Bauzeit zu Beginn der 1960iger Jahre erinnern soll. Mit diesen Arbeiten hofft die DRV bis zum Sommerpause fertig zu sein. Zudem würden 125 neue Fenster eingebaut werden, die rund 40 Prozent größer seien und so für noch mehr Licht in den Patientenzimmern sorgen. Parallel habe die komplette Sanierung und Modernisierung der Räume begonnen.

Im zweiten Bauabschnitt würden nun rund 2.000 Quadratmeter Nutzfläche komplett mit sämtlichen Einbauten erneuert, wie alle Möbel sowie Boden-, Wand- und Deckenbeläge. Enorm aufwendig sei die Sanierung der gesamten haustechnischen Installationen. So würden die Leitungen für Frischwasser, Abwasser und Elektro ausgebaut, entsorgt und auf dem aktuellen technischen Stand erneuert.

Für die reinen Baukosten beider Bauabschnitte seien zusammen 16,3 Millionen Euro veranschlagt worden. Hinzu kämen dann noch einmal rund zwei Millionen Euro für die neue, moderne Einrichtung der Patientenzimmer und Funktionsräume. Die Modernisierung des Gebäudes B werde insgesamt noch bis etwa Mitte 2022 andauern, so der Pressesprecher. Mit der Fertigstellung dieser Maßnahme solle dann auch Ende 2022 das provisorische Patientenhaus, das auf dem Klinikgelände zur Knyphausenstraße hin errichtet worden war, wieder abgebaut und von der Insel verbracht werden.

Verfasst von

Foto: Sykora

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