Kampfmittelsondierung an der Fährbrücke 2

Foto: Dorothee Linke

Beitrag vom Freitag, 18. November 2022

Mit Tauchern und Bohrgerät

Zur Vorbereitung der Sanierungsarbeiten an der Südmole lässt der Hafenbetreiber Niedersachsen-Ports (N-Ports) derzeit den zweiten Teil der Kampfmittelsondierungen an der Fährbrücke 1 durchführen. „Sondiert werden die Trassen der Spundwand und die der Pfähle, die zur Schrägverankerung der Wand erforderlich sind“, teilte N-Ports dazu auf Nachfrage mit. Die Arbeiten erfolgen von einem Schwimmponton aus, wobei neben einem Bohrgerät auch Taucher zum Einsatz kommen. Der wind- und wetterabhängige Einsatz wird laut N-Ports voraussichtlich zwei Wochen dauern. Das Fährbett 1 wird dafür in Abstimmung mit der Reederei Norden-Frisia zeitweise gesperrt, der Fährverkehr wird während der Sperrzeiten über die Brücke 2 abgewickelt.
Die Südmole soll im kommenden Jahr umfassend instandgesetzt und verbreitert sowie für Fußgänger begehbar gemacht werden. Der Start der Arbeiten war ursprünglich für den April 2022 geplant, er wurde jedoch verschoben, als für den Bau eines schwimmenden Flüssiggas-Importterminals in Wilhelmshaven sowohl das Baugerät als auch das Personal abgezogen wurden. Dort soll Mitte Dezember das erste Flüssiggas-Terminalschiff mit Gasspeicher- und Wiederverdampfungseinheit anlegen können, wie N-Ports in dieser Woche bekanntgab.

An der Norderneyer Südmole war der erste Teil der Kampfmittelsondierungen trotzdem im Juni 2022 landseitig durchgeführt und ohne Auffälligkeiten abgeschlossen worden.

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