Der Frisia-Frachter unterstützt die Kranarbeiten im Hafen

Foto: Linke

Beitrag vom Freitag, 13. Oktober 2023

Kranarbeiten im Norderneyer Jachthafen

Im Norderneyer Jachthafen kann man derzeit mitansehen, wie über einen Kran vom Frachter der Reederei Norden-Frisia aus, zahlreiche Stahlpfähle in das Hafenbecken eingespült werden. Seit Mittwoch sind die Arbeiten im Gange, bei denen zehn Sicherungspfähle der Steganlage entnommen und durch Dalben aus Stahl ersetzt werden. Das teilte der Vorsitzende des Norderneyer Seglervereins Lutz Brandt im Gespräch mit dem Norderneyer Morgen mit. Damit hat der Verein die Voraussetzungen geschaffen, den alten Aluminium-Steg durch eine Betonsteganlage zu ersetzen. Ohne Handarbeit gehe das jedoch nicht. Zahlreiche Mitglieder des Seglervereins sind in die Maßnahme eingebunden. Zudem konnten die Segler auch auf die Unterstützung der Reederei zählen, so Brandt weiter.  


Seit mehreren Jahren ist der Verein damit beschäftigt, Teile der Steganlage mit Betonstegen aufzuwerten. So ist der Hauptsteg bereits in zwei Bauabschnitten erneuert worden. Die neuen Betonanlagen werden ganzjährig im Wasser verbleiben und so entfallen für den Verein die jährlichen Auf- und Abbauarbeiten für die Mitglieder. 
Zeitgleich neben den Kranarbeiten für den Seglerverein geht es auch für den Verein rund um die Rettung der Otto Schülke, und zwar um die lang herbei ersehnte Steganlage des ehemaligen Norderneyer Seenotrettungskreuzers.


Vier Stahldalben werden die neue Pontonsteganlage aus Beton sichern, die zuvor viele Monate im Norddeicher Hafen gelagert wurde. Mit der Fertigstellung des „Schülkestegs“ wird der ehemalige Rettungskreuzer nun endlich eine eigene Adresse im Jachthafen erhalten und der Schülkeverein ist seinem Ziel einen großen Schritt näher gekommen: ein für Norderneyer und Touristen begehbares Museumsschiff eröffnen zu können.

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