Juist-Stiftung und Bürgerstiftung fühlen sich verbunden

Foto: Stefan Erdmann, JNN

Beitrag vom Mittwoch, 22. April 2026

Juist-Stiftung und Bürgerstiftung fühlen sich verbunden

Alle fünf Jahre führt die Juist-Stiftung ein sogenanntes Stiftermahl auf der Nachbarinsel durch, jetzt war es wieder soweit. Viele geladene Gäste fanden sich in der evangelischen Inselkirche ein, darunter auch vier Norderneyer. Als Ehrengast konnte der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff gewonnen werden.

Karin Rass, die Stiftungsratsvorsitzende der Bürgerstiftung Norderney, war zusammen mit Rolf Harms, der als Vertreter der AG Reederei Norden-Frisia als einer der Hauptsponsoren dabei war, nach Juist gekommen. Sie lobte die gute Zusammenarbeit der beiden Insel-Bürgerstiftungen. Beide Stiftungen könnten voneinander lernen und Ideen und Anregungen für Projekte übernehmen. Rass sprach den Juistern schon jetzt eine Einladung für nächstes Jahr aus, wenn die Bürgerstiftung Norderney ihr 25jähriges Bestehen feiert.

Als neues Projekt übergab sie den Juistern ein Norderney-Memory-Spiel. Auch Christian Wulff war das spezielle Verhältnis der beiden Inseln nicht unbekannt, er kommentierte dieses augenzwinkernd mit „ganz schön mutig, die Frau.“

Finanzvorstand André Ebbighausen konnte anhand von Zahlen die positive Entwicklung der Juister Bürgerstiftung darstellen. Aus den 66 Stiftern bei der Gründung wurden inzwischen 168 und aus dem Grundkapital von 106.000 Euro sind inzwischen mehr als 1,2 Millionen Euro geworden. Der Norderneyer Ebbighausen hat viele Jahre auf Juist gelebt und war dort als Leiter der inzwischen geschlossenen Filiale der OLB tätig. Als Bankfachmann und guter Freund des ersten Stiftungsvorsitzenden Dieter Brübach, der Anfang letzten Jahres verstarb, brachte er sich bei der Juister Bürgerstiftung mit ein. Auch als er Juist verließ und in Oldenburg tätig war, bis er nach Norderney zurückkehrte, blieb er der Juist-Stiftung als Vorstandsmitglied für die Finanzen weiterhin treu.

Nach einem Grußwort von Inselpastorin Stefanie Lohmann sangen alle Anwesenden den irischen Segen, begleitet von Ebbighausen an seinem Instrument. Getreu dem Motto „Wer jedes Jahr bei den Insulanertreffen acht Inselbürgermeister zum Singen bekommt, bei dem singt auch ein ehemaliger Bundespräsident.“

Für die Musik an dem Abend sorgte die Band „Sparkling Souls“ aus Hannover, wobei eines der Mitglieder auch Norderneyer Wurzeln hat.

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