Staatsbad gibt die Mauer für Graffiti frei

Foto: Pape

Beitrag vom Dienstag, 01. Februar 2022

Graffiti: „Wir machen hier keine Vorgaben“


„Ich habe immer Bilder im Kopf“, sagt Norman Mahne auf dem Skaterplatz hinter dem Spielplatz Kap Hoorn und erzählt von seinem jüngsten Vorhaben, die rückwärtige Mauer des Spielhauses mit Graffiti aufzuwerten. Er kann sofort starten, sagt er und seine Augen beginnen zu leuchten. „Je mehr dabei sind, umso besser“, weiß der 35-Jährige und freut sich über junge Leute, die gerne kreativ sind und mitmachen wollen. „Ich habe Farben und bis jetzt zwei bis vier Leute“, zählt er auf.

Seit 2020 lebt Mahne auf der Insel und hat früher selbst viele Mauern gestaltet. Es habe ihn einfach in den Fingern gejuckt und er war auf der Suche nach geeigneten Flächen. Angesprochen hatte er deshalb Olivia Meiners-Hagen, Leiterin des Liegenschafts- und Infrastrukturmanagements der Staatsbad Gesellschaft. Ihr ist der hintere Mauersockel zum Skaterplatz sofort eingefallen, berichtet sie. Das Staatsbad stelle die Fläche am Kap Hoorn gerne zur Verfügung: „Hier kann man mal etwas Cooles machen“, ist sich Meiners-Hagen sicher und erklärt: „Wir machen hier keine Vorgaben“, vielmehr sollen die jungen Sprayer entscheiden, wie sie das gestalten wollen. Einzige Regel: Die transparenten Lamellen müssen frei bleiben. Nach ihrer Ansicht brauchen Kinder und Jugendliche auch einen Platz und dieser könnte ein bisschen mehr Farbe gut gebrauchen, so die Technische Leiterin. Mahne hat bereits Grundierung aufgebracht und zwei Motive getestet. Verstärkung sei allerdings jederzeit willkommen.

Wer gemeinsam mit Mahne die Wand gestalten möchte, kann per Mail unter norman-mahne(at)web.de mit ihm Kontakt aufnehmen. Er steht bereits in den Startlöchern: „Es muss nur über sechs Grad sein und darf nicht regnen“, mehr braucht es nicht um loszulegen.

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