Beitrag vom Mittwoch, 18. November 2020

Einmal auf Links gedreht

Es sieht wüst aus im Norderneyer Mühlenquartier: Bagger, Erdhaufen und jede Menge Rohrleitungen prägen den Blick über den Platz. „Wir drehen alles auf links“, sagt der zuständige Ingenieur Lukas Eilts von den Technischen Diensten Norderney vergnügt. Seit dieser Woche würden die Fernwärmeleitungen für die im Bau befindlichen Wohnhäuser der Wohnungsgesellschaft Norderney verlegt und an das Wärmenetz am Haus der Begegnung angeschlossen. „Das sind die schwarzen, dicken Rohre“, erläutert Eilts. Zeitgleich werde die Schmutz- und Regenwasserkanalisation angelegt. Die Abwasserkanäle würden dabei in bis zu zweieinhalb Metern Tiefe ins Erdreich eingelassen, die Fernwärmeleitungen etwa einen Meter darüber. Die jeweils sechs Meter langen roten Rohre für das Schmutzwasser und die grünen für das Regenwasser stapeln sich bereits auf dem Parkplatz vor dem Haus der Begegnung. Von dort aus sollen sie laut Eilts in den nächsten Monaten bis kurz vor die Norderneyer Mühle verlegt werden. Zwischen der Mühle und dem Schulhof werde außerdem eine Pumpstation eingesetzt, von der aus das Schmutzwasser über eine Druckrohrleitung bis zur Kreuzung an der Mühlenstraße befördert werde. Dieser Arbeitsschritt solle bis Ende Januar 2021 abgeschlossen sein. Danach werde der südliche Teil der Siedlung, in dem sich auch das Korus-Haus befindet, bis zum Schulhof hin angeschlossen. Zu der zur Umleitung des Verkehrs eingesetzten Ampelanlage habe es bisher weder Beschwerden noch Komplikationen gegeben, so Eilts weiter. Die Arbeiten würden daher bis zum Ende des Jahres weiter mit einer Vollsperrung der Straße „An der Mühle“ durchgeführt.

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