Mühlenquartier1

Foto: Linke

Beitrag vom Dienstag, 24. August 2021

Charme statt Kasernencharakter

Neun Monate dauerten die Tiefbauarbeiten seit dem vergangenen Oktober im Norderneyer Mühlenquartier. Rund 950 Meter Regen- und Schmutzwasserleitung wurden in dieser Zeit verlegt sowie Fernwärme-, Gas- und Wasserleitungen und Lichtwellenleiter, die Straßenbeleuchtung wurde erneuert und die Straßenoberfläche mit einem neuen Pflaster versehen. Auch die Kreuzung von Mühlenstraße und Marienstraße wurde zur Verbesserung der Sicherheit für die Schulkinder der angrenzenden Kooperativen Gesamtschule (KGS) neu gestaltet.
In der vergangenen Woche fand zum Ende des Bauprojektes die offizielle Abnahme mit Vertretern der Norderneyer Stadtverwaltung, des Stadtrates, der Technischen Dienste der Stadt, der Norderneyer Stadtwerke sowie der ausführenden Firma Stührenberg aus Nordenham statt. Bei einem Rundgang erläuterten Erik Fischer und Lukas Eilts von den Technischen Diensten Norderney die durchgeführten Baumaßnahmen.
So wurde für die Straßenoberfläche ein rustikales Pflaster aus gerumpelten Betonsteinen verwendet, das durch Tiefbordsteine eingefasst ist und von grünen Randstreifen und Beeten gesäumt wird. „Bei Starkregen kann das Wasser darüber in die Grünflächen fließen und dann versickern“, so Eilts. Eine neue Regenwasserpumpe und drei Schmutzwasserpumpen transportieren das Wasser in die vorhandene Kanalisation. Das Auftragsvolumen für die gesamte Maßnahme betrug knapp 1,3 Millionen Euro, von denen 1,05 Millionen Euro aus dem kommunalen Haushalt getragen wurden, wie Bürgermeister Frank Ulrichs mitteilte.
Ein Stück Baustellenzufahrt blieb jedoch im Eingangsbereich Richtung Schulhof der KGS übrig: Im kommenden Herbst soll hier die Neugestaltung des Quartiersplatzes folgen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, so Bauamtsleiter Frank Meemken.
Mit dem früheren Kasernencharakter sei die verkehrsberuhigte Straße nun nicht mehr zu vergleichen, freute sich Ulrichs nach erfolgter Begehung: „Wenn die restlichen Maßnahmen auch noch abgeschlossen sind, haben wir ein tolles, neues Wohnquartier. Danke an alle, die dazu beigetragen haben.“
Auch Stührenberg-Geschäftsführer Jörn Wieland, der mit Bauleiter Winfried Wassmann zu der Übergabe angereist war, dankte nach der Unterzeichnung des Abnahmeprotokolls im anliegenden Restaurant Zur Mühle den Beteiligten der Stadt und der Stadtwerke für eine gute Zusammenarbeit und einen fairen, sachlichen und kompetenten Umgang: „Es liegen so viele Details in der Planung, und die war wirklich gut
gemacht.“

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