Technik könnte Verkehr kontrollieren

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Beitrag vom Dienstag, 16. Dezember 2025

Technik könnte Verkehr kontrollieren

Der städtische Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr hat sich in seiner Sitzung damit befasst, wie der Autoverkehr im Stadtbereich weiter reduziert und sich das Saisonverkehrsverbot wirksamer durchgesetzt werden kann.

Trotz rückläufiger Genehmigungszahlen wird zur Fahrverbotszeit weiterhin reger Kfz-Verkehr beobachtet. Der städtische Fachbereichsleiter Jürgen Vißer erläuterte dazu die aktuellen Genehmigungszahlen und die Entwicklung in den vergangenen sieben Jahren. Neben den sogenannten Stundengenehmigungen zum Erreichen von Ferienquartieren, die Erlaubnis für Anlieger, Versorgung und Anlieferung, Handwerk, Ärzte lässt die Stadt auch Linien- und Gelegenheitsverkehr, Fuhrunternehmen, Motorräder und ähnliche sowie für Elektrofahrzeuge zu. „Die Tendenz zur Erteilung von Genehmigungen ist insgesamt rückläufig”, berichtete Vißer. So zeigt ein Vergleich der Gesamtzahlen der erteilten Ausnahmegenehmigungen der letzten Jahre ohne die Stundengenehmigungen für Gäste, dass die Gesamtzahl signifikant gesunken ist, ohne dass eine schneidende Maßnahme hinsichtlich ergriffen wurden. 2018 stellte die Stadt noch 2.014 Ausnahmegenehmigungen aus. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 1.521, präzisierte er. Die Stadt sucht daher nach technischen Lösungen, um den Verkehr in der Innenstadt zu kontrollieren. Interessant sei hier eine automatisierte Kennzeichenkontrolle an den Einfahrtbereichen zur gesperrten Zone, so wie derzeit bei der Frisia eingesetzt wird. Dagegen sprechen allerdings datenschutzrechtliche Hürden. Dennoch möchte die Stadt versuchen, hierzu eine rechtliche Klärung bei den Behörden anzustoßen.