Wellenwege auf dem Quartiersplatz

Foto: Anja Pape

Beitrag vom Montag, 13. Juni 2022

Projekte sind abgeschlossen

Mit einem großen Fest feierte die Stadt Norderney das fertiggestellte Wohnquartier An der Mühle mit Norderneyer Bürgerinnen und Bürgern, mit der Kooperativen Gesamtschule (KGS) und des TuS Norderneys. Mit einem bunten Programm lockte die Stadt, die Deutsche Lebensrettungs- Gesellschaft (DLRG), das Jugendcafé und die Schüler der KGS die Besucherinnen und Besucher. Neben den musikalischen Einlagen von Orchesterklassen und der KGS-Bigband präsentierten die Schülerinnen und Schüler eine Schattenshow in der Aula der KGS.

Wer mochte, konnte sich Schminken lassen oder sich einmal bei einem Graffiti ausprobieren. Allerlei Zirkuskunst gab es zudem im Jugendcafé.

Besonders auffällig waren die Plätze von dem gebürtigen Norderneyer Künstler Ingo Fröhlich gestaltet. Seine „Wellenwege“ aus Kreide verbanden die unterschiedlichen Flächen des Areals und konnten auf dem Sportplatz mit einer Fahrt auf einer Hebebühne von oben betrachtet werden.

Zusammen mit der Straßensanierung und dem jüngst abgeschlossenen Mietwohnungsbau wurde das Areal an der Mühle zwischen der KGS, dem Haus der Begegnung und dem Sportplatz städtebaulich aufgewertet. Seit 2018 wurde die Aula der KGS zu einer Mehrzweckhalle umgebaut, eine Photovoltaikanlage auf der KGS installiert und der Bereich des Schulhofes und des alten Exerzierplatzes neugestaltet. Das Haus der Begegnung erhielt einen barrierefreien Eingang und das Sportzentrum an der Mühle eine neue Tribüne, Zaunanlage, eine Tartanbahn, einen neuen Hallenboden sowie einen Fitnessraum und eine Flutlichtanlage.

Die Gesamtkosten für die Maßnahmen liegen bei 4,2 Millionen Euro, berichtete Axel Stange in seiner Rede, wobei 1,78 Millionen Euro als Förderung gewährt wurden.

„Der Vorbildcharakter liegt darin, dass der Fokus nicht nur auf ein Leuchtturmprojekt gerichtet ist, sondern auf ein übergeordnetes Miteinander“, kommentierte Stange und dankte neben den Planern und Projektbeteiligten auch dem Norderneyer Förderkreis der Schulen für die Spenden zum Zweck der weiteren Aufwertung der Aula. Stange dankte zudem dem SPD-Bundestagsabgeordneten und parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Johann Saathoff. Saathoff hatte sich in besonderem Maße für Norderney und den Förderantrag engagiert, so Stange. Der Abgeordnete lobte die Durchführung der Projekte in seiner Rede und hob die gute Zusammenarbeit und den engen Kontakt sowie den regen Austausch mit Norderney und Norderneys Bürgermeister Frank Ulrichs hervor.

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