Beitrag vom Dienstag, 10. November 2020

Kommune erhält Millionenförderung

Bürgermeister Frank Ulrichs und die Stadt Norderney haben einen Grund zur Freude. Denn die Kommune bekommt 3,6 Millionen Euro aus dem Förderprogramm zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen. Dies gab der SPD-Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff in einer Pressemitteilung bekannt. Saathoff hat sich damit nicht zum ersten Mal für Fördersummen beim Bund stark gemacht. Erst vor zwei Jahren zeichnete sich der Politiker für die Genehmigung der Fördergelder für den „Quartiersumbau“ verantwortlich.

„Es macht immer wieder Spaß, mit Johann Saathoff solche Projekte anzugehen, die dann regelmäßig von Erfolg gekrönt sind“, bedankt sich Ulrichs für das Engagement des Abgeordneten und: „Das ist gut angelegtes Geld, mit dem wir nicht nur den Aufenthaltswert für Einheimische und Gäste erhöhen, sondern gleichzeitig auch einen großen Beitrag für die Umwelt und das grüne Image der Insel leisten“.

Das Konzept

Mit der Fördermaßnahme „Grünes Quartier Mühlenallee“ verfolgt die Stadt Norderney das strategische Ziel der Vernetzung der bestehenden innerstädtischen Grünräume, heißt es im Konzeptpapier. Die Idee dafür stamme von Bauamtsleiter Frank Meemken und seinem Team, zeigt sich Ulrichs begeistert.
Im Konzept werden drei Teilprojekte beschrieben: die Umgestaltung der Mühlenstraße in die „Mühlenallee“, die Schaffung eines Generationenparks auf dem Grundstück des Altenheimes und die Aufwertung des Friedhofs zu einem Ort der Ruhe und Begegnung.

Mit der Umgestaltung der Mühlenstraße soll das dortige Wohnumfeld verbessert werden und zudem eine nachhaltige Regenwassernutzung aufgebaut werden. Mit der Schaffung des Generationenparks soll ein Zentrum für das grüne Quartier geschaffen werden, der ein Ort der Begegnung und des Aufenthalts sowohl für die Bewohner des Altenheimes, der sogenannten Altenwohnungen und alle übrigen Anwohner werden soll. Zudem soll dem Friedhof ein würdevolleres Erscheinungsbild verliehen werden. Dieser sei seit Jahren ein eher unansehnliches Sorgenkind mitten in der Stadt, so der Bürgermeister. Durch punktuelle Veränderungen sollen Orte zum ruhigen Verweilen und zur Begegnung geschaffen werden. Neben der Kapelle soll ein Begegnungsraum entstehen, an dem Trauernde und Friedhofsbesucher die Möglichkeit haben, sich wettergeschützt mit anderen auszutauschen.

Der Zeitplan sieht vor, dass das ehemalige Altenheim im Herbst 2021 abgerissen und anschließend mit der Gestaltung des Generationenparks begonnen werden soll. Zeitgleich kann an der Aufwertung des Friedhofs gearbeitet werden. Im Anschluss an diese Arbeiten sei das Teilprojekt „Mühlenallee“ für die Bausaison 2022/23 vorgesehen. „Ich finde, Norderney hat da ein tolles städtebauliches Projekt entwickelt, das ich sehr gern unterstützt habe. Nun freue ich auf die Umsetzung und den ersten Spaziergang in der neuen Mühlenallee“, so Saathoff in der Mitteilung.

Bundesweit werden Modellprojekte mit einem Gesamtumfang von fast 190 Millionen Euro gefördert. Die Mittel werden aus dem so genannten Energie- und Klimafonds bereitgestellt.

Verfasst von

Grafik: Stadt Norderney

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