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Foto: Gerlach

Beitrag vom Sonntag, 11. April 2021

Im Sand gut getarnt

Zum Beginn der Brutsaison treffen zur Zeit die verschiedenen Zugvogelarten auf Norderney ein. Einige von ihnen haben ihre Reviere bereits abgesteckt, so auch die Sandregenpfeifer, berichtet Nationalparkrangerin Frauke Gerlach. Wie die Zwergseeschwalben bauen sie ihre Nester direkt in den Sand und seien daher durch Strandspaziergänger und freilaufende Hunde besonders gefährdet, erläutert die Rangerin. Die Nester der unauffälligen Vögel mit der schwarz-weißen Kopfzeichnung und den kieselsteinfarbenen Eiern seien in dem grauen Sand nur schwer auszumachen.
Die Ranger haben daher vorsorglich einen Bereich ab Beginn der Ruhezone bis zum Schlopp sowie am Inselende abgezäunt, in dem die Tiere voraussichtlich brüten werden. „Allerdings laufen die Küken mit ihrer Mutter auch außerhalb der Umzäunung herum und wir finden auch nicht jedes Nest“, gibt die Rangerin zu bedenken. Spaziergänger mit Hunden sollten sich darum an die Anleinpflicht halten, die in Niedersachsen während der allgemeinen Brut- und Setzzeit vom 1. April bis zum 15. Juli in der freien Landschaft und somit auch für die Strandbereiche gelte. Zudem sei der Südweg durch den Nationalpark bis zum Ende der Brutzeit für Spaziergänger gesperrt.

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