„Danke für die schöne Zeit“

Foto: Linke

Beitrag vom Montag, 15. Juni 2026

„Danke für die schöne Zeit“

Am Ende regnete es rote Rosen für die Mitglieder des Inselchores, der seinen Abschied gab. Schon seit seiner Gründung vor 17 Jahren war die Gemeinschaft ihm ein wichtiger Pfeiler, und so wurde auch das letzte Konzert ein großes Familienfest, das selbst die Verwandten vom Festland nicht verpassen möchten. Marc Waskowiak, Mitbegründer und ehemaliger Inselkantor, und seine Tochter Marie trugen an Klavier und Querflöte ihren Teil bei, ebenso der Norderneyer Posaunenchor und der Jugendchor. Mit Chorleiterin und Inselkantorin Gudrun Fliegner sowie Kurpastor Uwe Rehling zählte man auf gleich drei professionelle Kirchenmusiker – abwechselnd dirigirend, am Klavier und in den Männerstimmen. Und auch das Publikum bekam seinen Auftritt beim gemeinsamen Irischen Segenslied.

„Der Inselchor war mein Baby, jetzt ist es groß geworden und ich muss loslassen“, sagte die sichtlich gerührte Vorsitzende des Chorvereins, Ellen Deckena und erinnerte an Fahrten, Feiern und gegenseitige Unterstützung: „Vielen Dank für die schöne Zeit.“

Für das Konzertprogramm hatte sich der Chor sein persönliches Best-Of“ gewünscht, und so ging es von „Über sieben Brücken musst du geh´n“ über „Regenbogenfarben“ bis zur „Highland Cathedral“. Mit „Auf das, was da noch kommt“ setzten sie jedoch auch ihr ganz eigenes Statement für die „Zeit danach“, denn weitersingen möchten sie – in anderen Musikgruppen. Wie es in „Alles dreht sich im Kreis“ heißt, das an diesem Abend ebenfalls erklang: „Dich und mich wird‘s wieder geben/Irgendwann, irgendwo und irgendwie.“