Eine Bergung braucht Idealbedingungen

Foto: Privat

Beitrag vom Samstag, 05. Februar 2022

Bergung braucht Idealbedingungen

Ein Leserfoto mit dem Titel „Sturm“ erreichte uns kürzlich von der Insel Spiekeroog. Die Kardinaltonne der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung, die dort im Nordwesten der Insel am Strand liegt, wurde jedoch nicht, wie man vermuten könnte, erst mit dem letzten Sturm dort angeschwemmt. Sie liegt bereits seit Anfang November letzten Jahres am Spiekerooger Strand, wie Christian Baalmann, Schiffsführer des auf Norderney stationierten Tonnenlegers „Norden“, auf Nachfrage verrät. „Die Tonne gehört eigentlich nördlich von Norderney auf Höhe des Leuchtturms ziemlich genau an die Position, auf der von 1907 bis 1939 das alte Feuerschiff lag“, erzählt Baalmann.

Mit zwei weiteren Tonnen soll sie Schiffe vor einer Annäherung an die Insel warnen. Die Bergung der rund vier Tonnen schweren Kardinaltonne sei bisher aufgrund der Wind- und Wetterbedingungen noch nicht möglich gewesen: „In dem Flachwasser braucht man schon Idealbedingungen, um da ranzukommen“, so der Schiffsführer.

Wie weit auch solch schwere Wasserzeichen reisen können, wurde kürzlich anhand einer weiteren Tonne deutlich, die vor rund zwei Jahren von ihrer Position zwischen Baltrum und Langeoog abgerissen war. Sie wurde Anfang letzter Woche nahe dem schleswig-holsteinischen Büsum durch einen Marineflieger entdeckt und von der Landseite aus geborgen, so Baalmann.

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