Beitrag vom Donnerstag, 19. Februar 2026
Bademuseum: Masterplan gesucht
Bereits zum dritten Mal haben sich der Vorstand und Beirat des Fördervereins Museum Nordseeheilbad Norderney zu einem Gedankenaustausch über den zukünftigen Weg des Museums im Europahaus in Aurich beraten. „Das Leitbild und die Konzepte des Museums werden derzeit zwar optimiert, aber es fehlt an einem Masterplan für die zukünftige Ausrichtung des Museums und zur Neugestaltung der Dauerausstellung“, berichtet der Förderverein: „Maßgeblich stehen dabei im Vordergrund der jetzige Zustand des Gebäudes sowie eine mögliche dauerhafte Nutzung.“ Im Rahmen des Austauschs berichtete dazu die Museumsleiterin Dr. Heike Ritter-Eden vom Zweckverband Deutsches Sielhafenmuseum Carolinensiel über ihre vielfältigen Erfahrungen mit der Sanierung von drei Gebäuden und einer Neugestaltung des Konzeptes auch hinsichtlich der Kooperationsform. „Die intensiven Gespräche waren sehr konstruktiv sowie harmonisch und fanden einen gemütlichen Ausklang beim Abend am Kamin.“
Der Geschäftsführer des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen, Dr. Thomas Overdick bestätigte den Musuemsvertretern, „dass der richtige Weg bereits eingeschlagen wurde“, so der Bericht: „Neben der intensiven ehrenamtlichen Arbeit sollte auch eine Zusammenarbeit mit anderen Vereinen auf der Insel angestrebt werden.“
„Aber auch die zahlreichen Sponsoren aus dem privaten Bereich, die neben Staatsbad, Stadt und Stadtwerken zur Erhaltung des Museums beitragen, sind dabei ein wichtiger Bestandteil“, betont der Verein: „Ebenso spielt die Politik eine wichtige Rolle, die hinter dem Museum steht und sich bereits für die Erhaltung auf Dauer ausgesprochen hat.“ Zu diesem Punkt waren auch der der Norderneyer Ratsherr Hajo Moroni (FWN) sowie Thomas Visser, Vorsitzender der Fördergemeinschaft Poppe-Folkerts-Museum, anwesend.
„Abschließend wurde von allen festgehalten, gemeinsam, aber zeitnah an dem Konzept der kleinen Schritte intensiv zu arbeiten“, so das Fazit des Fördervereins: „Mit diesem positiven Ergebnis sind die Teilnehmer am Samstagabend sehr motiviert nach Norderney zurückgefahren.“
Verfasst von Anja Pape
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