Niedersachsens Agrarministerin Otte-Kinast zu Besuch

Foto: Pape

Beitrag vom Montag, 15. August 2022

Agrarministerin Otte-Kinast besucht die Domänen

Die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) kam am Freitag, 12. August, zur Stippvisite nach Norderney. Im Gepäck hatte Otte-Kinast die Pachtverträge für die Domänen. Diese wurden am 12. August vorzeitig bis 2041 verlängert, erklärte das Ministerium. Zum Termin am Vormittag erschien die Ministerin mit dem Fahrrad – wohlgemerkt kein E-Bike – und hatte damit schon eine solide Radtour hinter sich. Auf dem Termin vor Ort war zudem der CDU-Landtagskandidat Björn Fischer eingeladen und so ist der Inselbesuch wohl auch als Wahlkampftermin zu werten.

Die Agrarministerin startete ihren Rundgang bei der Norderneyer Galloway Gemeinschaft (NGG), die die für Norderney typischen Galloway-Rinder ganzjährig auf den Domänenflächen am Grohdepolder weiden lässt. Die Tiere leben dort ohne feste Stallungen. Derzeit zählt die Herde 46 Rinder. Otte-Kinast nutzte die Besichtigung und informierte sich bei NGG-Gesellschafter Helmuth Janssen über die Haltung und Schlachtung der Tiere. Sie erkundigte sich zudem nach der Belastung der Weideflächen durch den Fraß und Kot der Wildgänse, die sich dort zu Tausenden niederlassen und der Weide zusetzen.

Ministerin Otte-Kinast versprach im Zuge dessen, sie werde in Kürze die Förderung regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungswege auf den Weg bringen, um die Viehhalter zu entlasten.
Auf dem Programm standen für die Agrarministerin und den Landtagskandidaten im Anschluss die Besichtigungen der beiden Domänen Grohde und Tünnbak, die 1929 im Osten der Insel erbaut und zunächst als Milchviehbetriebe geführt wurden. Heute betreibt die Pächterfamilie Harms auf der Domäne Tünnbak einen Campingplatz und eine Pferdepension mit Reit- und Voltigierunterricht. Die Nachbar-Domäne Grohde wird in dritter Generation von Familie Spilak geführt. Dort entstand ebenfalls ein Campingplatz. Die Grünlandflächen der rund acht Hektar großen Domäne Grohde liegen im Geltungsbereich des Nationalparks.


„Unsere Domänen tragen zur Inselentwicklung bei“, erklärte Otte-Kinast. Zudem würden die Bestimmungen des Nationalparks berücksichtigt und spiegeln sich in den Bewirtschaftungsauflagen des Pachtvertrages wider.

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