Taiji-Nachwuchs in Italien erneut erfolgreich

Foto: Privat

Beitrag vom Samstag, 04. April 2026

Taiji-Nachwuchs in Italien erneut erfolgreich

Zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze: Mit jeweils mindestens einer Medaille im Gepäck sind die vier Taijiquan-Nachwuchsathleten gemeinsam mit ihren Trainern Kai Flagge und Vera-Dorothea Neumann aus dem italienischen Lecco nach Norderney zurückgekehrt. Gemeinsam mit rund 1.300 Kindern und Jugendlichen aus 22 Nationen und 70 Kampfschulen nahmen sie zum zweiten Mal am Meravigliatevi-Turnier teil. Dort trafen die Neun- bis Zwölfjährigen nicht nur auf zahlreiche Wettkampfgegner, sondern auch auf neu gewonnene Freunde aus dem vergangenen Jahr, wie Flagge und Neumann berichteten.

Die Insulaner starteten in den beiden Kategorien Fester Stand und Freikampf. In drei Runden mussten sie sich beweisen und schon den ersten Kampf gewinnen, um weiterzukommen. „Die Kinder wussten schon, was auf sie zu kommt, waren aber auch überrascht“, schilderte Flagge: „Sie sind jetzt ein Jahr älter und es wird ruppiger und härter. Das haben sie ganz gut gemeistert. Für uns war die Teilnahme wichtig, aber aufs Treppchen zu kommen, war natürlich das Ziel.“

Dass die Gruppe die weite Reise antreten konnte, ist auch der finanziellen Unterstützung durch den BVB-Fanclub, den Lions und dem Musikfest am Hafen zu verdanken. Auch die Unternehmen Horlitz, Garrels und Rafis KFZ-Meisterbetrieb gehören zu den Sponsoren.

Für die Trainer und Taiji-Weltmeister Flagge und Neumann heißt es nun, auf die gute Leistung aufzubauen.  „Wir sind natürlich mächtig stolz auf unsere Trainingskinder, die Ausdauer, Trainingseifer und Willensstärke bewiesen haben, und das schon seit vier Jahren. Und wir sind dankbar für das Vertrauen, das die Eltern in uns haben. Die Kinder sind hochmotiviert. Sie wollen weitermachen und auch ihr Repertoire an Techniken erweitern.“ Ziel sei es, sie auf Europa- und auch Weltmeisterschaften vorzubereiten. „Da ist so ein Turnier in Südeuropa besser geeignet, weil dort mehr Kinder teilnehmen als in Deutschland. Wir wollen schon, dass sie sich gut auspowern und auch mehrere Gegner haben.“
Außerdem werden die zwölf Kinder, die derzeit bei Flagge trainieren, künftig in einen erfahrenen A-Kader mit den vier Medaillenträgern und einen Nachwuchs-B-Kader aufgeteilt: „Sie sind dann hoffentlich nächstes Jahr dabei.”

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