Staatsbad übergibt Spenden an vier Norderneyer Vereine

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Beitrag vom Mittwoch, 24. Dezember 2025

Staatsbad übergibt Spenden an vier Norderneyer Vereine

Zum Jahresende hat das Staatsbad vier Norderneyer Vereine und Organisationen mit Spenden unterstützt. Kurdirektor Wilhelm Loth hatte die Vertreterinnen und Vertreter ins Rathaus eingeladen, um sich persönlich für ihr Engagement zu bedanken und die Zuwendungen zu übergeben.

„Es ist gute Tradition, dass wir zum Ende des Jahres Danke sagen, insbesondere bei Vereinen und Institutionen, die viel Gutes für die Insel tun, aber auch für unsere Gäste“, sagte Loth zu Beginn. Dabei gehe es dem Staatsbad nicht um Einzelaktionen, sondern um verlässliche Partnerschaften: „Für uns ist das sehr wichtig, solche Partnerschaften zu haben und diese Partnerschaften auch zu pflegen. Dann ist die Arbeit auch ein bisschen auf alle Schultern verteilt.“

Mit 500 Euro bedachte das Staatsbad die Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen feiert. Loth verwies auf die langjährige Zusammenarbeit: „Wir haben ja ohnehin schon seit vielen Jahrzehnten eine Kooperation, was Ausbildung von Rettungsschwimmern, aber auch was ihr eigenes Engagement an den Stränden betrifft.“ Gemeinsames Ziel ist es, dass Kinder möglichst früh schwimmen lernen: „Das ist, eine Grundvoraussetzung hier auf der Insel.“

1.000 Euro erhielt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Sie wird vom Staatsbad „so gut wie immer bedacht“, so Loth. Das Staatsbad weiß die Arbeit sehr zu schätzen, zumal sich die Seenotretter ausschließlich durch Spenden finanzieren, so der Kurdirektor.

Der TuS Norderney erhielt ebenfalls 500 Euro. Das Geld wird für die Anschaffung eines Laptops genutzt, der insbesondere bei der Organisation und digitalen Erfassung der Sportabzeichen benötigt wird. Loth dankte dem Verein ausdrücklich für die Unterstützung über das gesamte Jahr.

Mit 1.500 Euro wurde erstmals der AstronomischeArbeitskreis Norderney unterstützt. Das Geld fließt in die Sanierung und Aufwertung des Planetenpfades. „Da auch unsere Gäste etwas tagtäglich mit diesem Weg zu tun haben und dort vorbeikommen, haben auch wir gedacht, das möchten wir in diesem Jahr bedenken“, sagte Loth. Die Arbeiten umfassen unter anderem neue Informationstafeln mit Bildmaterial aus der eigenen astronomischen Arbeit.

Abschließend fand der Kurdirektor warme Worte und erklärte, was alle verbindet: „Sie alle eint, dass Sie ehrenamtlich unterwegs sind. Sie alle eint, dass Ihnen das Wohl der Insel vor allen Dingen am Herzen liegt.“ Für das Staatsbad als öffentliche Institution sind diese Partnerschaften von zentraler Bedeutung: „Ich habe auch den Eindruck, dass dadurch wirklich die Gemeinschaft gestärkt wird.“