Beitrag vom Samstag, 28. Februar 2026
Spielbank: Im Herbst ist Schluss
Die Norderneyer Spielbank schließt nach Ende der kommenden Sommersaison. Dies bestätigte der Betreiber Merkur Spielbanken dem Norderneyer Morgen. Der Standort wird nach Bremen-Stuhr verlegt. Die Norderneyer Angestellten wurden im Rahmen einer Betriebsversammlung „in offener und konstruktiver Atmosphäre“ über die geplanten Schritte informiert.
„Der genaue Zeitpunkt der Schließung sowie alle weiteren Modalitäten werden ab sofort gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen im Rahmen von vertraulichen Sozialplanverhandlungen abgestimmt“, heißt es vonseiten des Unternehmens.
Von Merkur heißt es, man werde „jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter ein konkretes Angebot für eine Weiterbeschäftigung innerhalb des Unternehmens unterbreiten und individuelle Lösungen – etwa auch bei einem möglichen Standortwechsel – aktiv unterstützen.“ Für Angestellte, die nicht auf das Festland wechseln möchten, werden weitere Schritte ebenfalls im Rahmen der Verhandlungen und gemeinsam mit dem Betriebsrat festgelegt. „Dabei werden selbstverständlich alle Optionen geprüft, um für die Betroffenen passende Lösungen zu finden und zu ermöglichen“, so ein Unternehmenssprecher.
Merkur hatte die Spielbank im vergangenen Sommer als einen von zehn Spielbankstandorten in Niedersachsen übernommen. Schon damals war bekannt, dass die Merkur Group den Norderneyer Standort mittelfristig schließen und nach Bremen-Stuhr verlegen würde.
Dem Staatsbad gegenüber hat das Unternehmen die Kündigung der Räumlichkeiten ebenfalls bereits angekündigt, so Kurdirektor Wilhelm Loth. Der Aufsichtsrat habe das Thema schon auf dem Tisch, denn: „Wir müssen jetzt überlegen , wie wir dann mit den Räumlichkeiten umgehen.“
Verfasst von Dorothee Linke
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