Rotarier spenden Jugendsegelboot

Foto: Pape

Beitrag vom Mittwoch, 26. August 2026

Rotary Club spendet Trinkbrunnen

Drei Jahre hat es von der Idee bis zur Fertigstellung gedauert; nun ist der neue Trinkwasserbrunnen am Remmer-Harms-Eck in der Nordhelmsiedlung auch offiziell übergeben. Der Rotary Club Norderney überreichte den Brunnen an die Stadt. Die Kosten für das Projekt liegen nach Angaben des Clubs bei gut 8.000 Euro und wurden aus den Erlösen der Adventskalenderaktion finanziert.

„Ein solches Projekt zeigt, was auf einer Insel möglich ist, wenn viele Menschen und Unternehmen an einem Strang ziehen“, so der Rotary-Präsident Jens Harms. Denn mit der Anschaffung des Brunnens allein war es nicht getan. Für Genehmigungen, Tiefbau, Wasserleitung und Anschluss brauchte es zahlreiche Mitstreiter. Stadt und Stadtwerke Norderney sowie die Firmen Jakob Onnen und Jan Flessner unterstützten das Projekt ebenso wie der Schmuggler und die Siedlungsgemeinschaft steuerten ihre Leistungen kostenlos bei. „Das hätten wir allein niemals auf die Beine stellen können“, sagte Harms.

Einheimische und Gäste können an dem barrierefrei zugänglichen Brunnen kostenlos Norderneyer Trinkwasser zapfen. Damit sollen zugleich Einwegflaschen und Müll vermieden werden. Zudem versprach der Club noch einen Trinknapf aufzustellen, damit auch Vierbeiner dort mit Wasser versorgt werden können.

Für Bürgermeister Frank Ulrichs ist der Brunnen eine weitere Aufwertung des Remmer-Harms-Ecks. Nach einem neuen Anstrich der Schifffahrtstonne, der Neugestaltung des Seehundes durch die junge Norderneyer Künstlerin Sina Lührs und die Überarbeitung des Bushaltehäuschens steht die Installation des Brunnens am Ende einer Reihe von Maßnahmen zur Attraktivierung des Platzes. Damit entwickelte sich der Platz im Laufe der Zeit zu einem Mittelpunkt der Siedlung, an dem Menschen stehenblieben und miteinander ins Gespräch kämen, so Ulrichs. Was aus dem Trinkwasserbrunnen herauskommt, sei viel mehr als nur Wasser. Er stehe vielmehr für „Tatkraft, für bürgerschaftliches Engagement und für Gemeinschaft hier in der Siedlung“, so der Bürgermeister weiter.

Erledigt sind die Arbeiten rund um den Brunnen für die Stadt damit nicht, denn mit der Übergabe übernimmt sie künftig den Betrieb, die Wartung und die Durchführung der vorgeschriebenen Hygienekontrollen.

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