Ein gelungenes Jubiläumsjahr

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Beitrag vom Montag, 02. März 2026

Ein gelungenes Jubiläumsjahr

Auf ein gut gefülltes Vereinsjahr blickte der Seglerverein Norderney auf seiner Jahreshauptversammlung im Bootshaus am Hafen zurück.

Rund 60 Mitglieder waren gekommen, um sich einen Überblick über die Vereinslage zu verschaffen, ihre langjährigen Mitglieder zu ehren und nicht zuletzt auch einige Vorstandsposten neu zu besetzen. So wurde für den langjährigen Kassenwart Gerd Neunaber, der nicht erneut zur Wahl stand, als Nachfolger Markus Forner gewählt. Sein bisheriges Beisitzeramt übernimmt Uli Cramer. An seine Stelle wiederum tritt Silas Virchow das Amt des 2. Kassenprüfers an.

Der Vorsitzende Lutz Brandt erinnerte in seinem Jahresbericht an ein gelungenes Festwochenende zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im vergangenen Sommer mit Livemusik, Wettkämpfen im Hafen und zahlreichen Gästen. „Damit solche Veranstaltungen gelingen, brauchen wir gute Leute, und die haben wir hier“, betonte Brandt und dankte allen Helfern, Unterstützern und Gästen für ihren Beitrag zum Gelingen der Feierlichkeiten. Als weitere Vereinsaktivitäten fanden das Ansegeln mit 17 Booten nach Greetsiel und die Nikolausfeier im Dezember statt.

Ärger um das Wattfahrwasser

Nicht stattfinden konnte hingegen die Abschlussfahrt. Siefiel letztendlich aufgrund des Wetters aus. Doch bereits im Vorfeld hatten die Organisationen das ursprüngliche Ziel von Langeoog nach Juist verlegen müssen, denn das Unternehmen Amprion machte aufgrund von Kabelverlegearbeiten im Watt über mehrere Wochen hinweg das wattseitige Fahrwasser unpassierbar. Dies führte auch dazu, dass zahlreiche Gäste den Norderneyer Hafen entweder nicht ansteuern konnten und wieder umkehren mussten oder dass sie ihre Schiffe auf Norderney zurücklassen mussten, berichtete der Vorsitzende. Das habe für reichlich Ärger gesorgt, zumal die Kommunikation seitens des Unternehmens Amprion eine „kommunikative Vollkatastrophe“ gewesen sei, so Brandt. So seien unter anderem Absprachen nicht eingehalten worden. „Die wochenlange und vollständige Unpassierbarkeit der Fahrwasser ist für uns nicht nachvollziehbar. Das Wattfahrwasser muss freibleiben, und eine praktische Lösung muss möglich sein“, so Brandt. Daher werde es in den kommenden Wochen Gespräche mit dem Unternehmen Amprion mit Blick auf die kommende Sommersaison geben.

Der Vorsitzende ging auch auf die Parksituation im Hafenbereich ein. „Der gesamte Hafen ist nun Parkverbotszone, das ist zu begrüßen“, stellte er fest. Für den Verein müsse nun aber noch eine Lösung gefunden werden, wo die Seglerinnen und Segler künftig ihre Fahrzeuge abstellen können.