Boßler feiern Saisonabschluss

Fotos: Boßelvereinigung

Beitrag vom Dienstag, 17. März 2026

Boßler feiern Saisonabschluss

Die Norderneyer Boßelvereinigung hat im Bauhof der Technischen Dienste den Abschluss ihrer Wettkampfsaison gefeiert und ihre diesjährigen Meisterinnen und Meister hochleben lassen. „Eine spannende Saison liegt hinter uns“, zog Marco Lührs in seiner ersten Rede als Vorsitzender der Vereinigung Bilanz: „mit tollen Wettkämpfen, starken Leistungen – und natürlich auch mit der einen oder anderen Kugel, bei der man sich hinterher gefragt hat, ob sie wirklich dahin sollte, wo sie gelandet ist.“

Eine Herausforderung stellte in diesem Jahr der ungewöhnlich starke Winter dar, so Lührs: „Er hat uns mehrfach vor schwierige Entscheidungen gestellt.“

Bei „eisigen“ Temperaturen fand auch der Besuch und Freundschaftswettkampf mit dem KBV Free weg Schirumer Leegmoor auf der Insel statt, erinnerte sich Lührs: „Solche Begegnungen zeigen, dass unser Sport nicht nur aus Wettkampf besteht, sondern vor allem aus Gemeinschaft und Freundschaft“, betonte der Vorsitzende und freute sich zudem über die große Reichweiter, die der Boßelsport auf Norderney inzwischen in den sozialen Medien bekomme: „Dieses Jahr haben wir mit kurzen Videos schon knapp 60.000 Aufrufe. Das ist doch allerhand. So bleibt unser Sport sichtbar.“

Höhepunkt der Feier war die Pokalübergabe. In bewährter Manier hatte Lührs für alle Wettkampfteams ein paar herzliche Worte parat. Die erneuten Letztplatzierten von Wasserbau ermunterte er, ein Aufwärtstrend sei „auf jeden Fall zu erkennen“. Mit Frisia Allerbest, die in diesem Jahr vom zweiten auf den fünften Platz abgerutscht waren, sei nächstes Jahr „garantiert wieder zu rechnen“, ebenso mit Eilt Wessels, die nach zwei Meisterschaften nicht an ihre Vorjahresleistungen anknüpfen konnten und den vierten Platz belegten. Putz-Hum schafften es auf den dritten Platz „auf Tuchfühlung zu den ersten Plätzen“. „Wer weiß, wie das noch weitergeht“, rätselte Lührs mit Blick auf die Vizemeister vom Team Siedlung: „Am letzten Spieltag der Saison hatten sie es sogar noch in der eigenen Hand. Es zeigt: Mit ihnen ist immer zu rechnen.“

Den Pokal jedoch durften am Ende die Werfer von Vull Kraft gen Himmel strecken. „Im letzten Jahr waren sie noch Vorletzter“, lobte Lührs. „Mit einem neuen, jungen Vorstand haben sie dieses Jahr die Kehrtwende geschafft.“

Bei den Frauenmannschaften durfte Wasserbau den Meisterpokal zum fünften Mal in Folge und sogar ungeschlagen auf ihrem Tisch abstellen. Ihren einzigen Gegnerinnen von Ost Ut hatte der Mangel an Werferinnen stark zu schaffen gemacht. „Wir hoffen, dass die Ost-Utlerinnen zur neuen Saison doch noch ein paar neue Werferinnen an den Start bekommen“, so Lührs.