Beitrag vom Donnerstag, 20. November 2025
Abwassergebühren sinken leicht
In der Sitzung des Finanzausschusses in der Aula der KGS hat sich die neue Kämmerin Andrea Gebhardt erstmals offiziell vorgestellt. Seit September leitet sie den Fachbereich Finanzen der Stadt und arbeitet sich seither mit sichtbarer Energie in die Haushaltsfragen ein. Der Ausschussvorsitzende Bernhard Onnen begrüßte sie ausdrücklich und verband dies mit der Hoffnung auf langfristige Kontinuität in diesem zentralen Aufgabenfeld.
Gleich im ersten fachlichen Tagesordnungspunkt konnte Gebhardt gute Nachrichten überbringen. Die Abwassergebühren werden im kommenden Jahr etwas günstiger. Grundlage dafür ist die Nachkalkulation für das Jahr 2024, in der alle laufenden Ausgaben und Einnahmen des Bereichs berücksichtigt wurden. Zwar ergab sich für 2024 eine Unterdeckung von rund 148.000 Euro, weil die tatsächlichen Kosten höher ausfielen als ursprünglich geplant. Für das Jahr 2026 wirkt sich die neue Vorkalkulation jedoch stabilisierend aus. Gebhardt erklärte, dass die Stadt zunehmend mit reellen Wassermengen statt mit Schätzwerten kalkuliere. Diese genauere Datengrundlage habe dazu geführt, dass der Gebührensatz für Schmutzwasser ab 2026 um einen Cent pro Kubikmeter sinkt. Auch der Satz für Niederschlagswasser und eingeleitetes Grundwasser geht zurück, von bisher 0,77 auf künftig 0,71 Euro. Die Kämmerin betonte, dass es sich dabei um belastbare Zahlen handle, die auf einer Querschnittsbetrachtung der vergangenen fünf Jahre basieren.
Grünen-Ratsherr Stefan Wehlage würdigte an dieser Stelle die kontinuierliche gute Arbeit des Klärwerks. Der Finanzausschuss nahm die Nachkalkulation einstimmig zur Kenntnis und stimmte der Anpassung zu. Die neuen Gebühren gelten ab dem 1. Januar 2026.
Verfasst von Anja Pape
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