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Freitag, 11.Mai 2012 - 11:00 Uhr | Kategorie Regionales

Uhrenturm: „Die Jungs haben’s drauf!“

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Titelbild: Bauen den Uhrenturm wieder zusammen: (v. li.) Andreas Bodenstab mit seinen Mitarbeitern Matthias Wolbergs und Sascha Habben vor dem neuen Uhrengehäuse. Foto: Dörner

(bad) – Andreas Bodenstab, Leiter des gleichnamigen Norderneyer Bauunternehmens, und Carsten Rass von den Technischen Diensten Norderney (TDN) sind sichtlich zufrieden. Bodenstab, weil er die Ausschreibung der Stadt Norderney für den Neuaufbau des Uhrenturms auf der Grundschule gewonnen hat. Und Rass, weil es ein Norderneyer Unternehmen geschafft hat, diesen Auftrag zu bekommen.

Und dabei ging alles hochoffiziell zu, betont Rass, einschließlich Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt.
Andreas Bodenstab hat zwei seiner Mitarbeiter für die Arbeiten am neuen Uhrenturm abgestellt. Seit vergangenen Freitag werden die Betonteile, die als Unterbau dienen, verklinkert.

Der Bauunternehmer sieht den Zeitplan bisher gut eingehalten. „Die Jungs haben’s drauf“, sagt er. Die Arbeit sei eine Herausforderung, nichts alltägliches. Aber das Schwierigste „vom Mauertechnischen her“ sei schon fertig: die Rundbögen für die Uhr.

Die ist noch in Hamburg, ergänzt Rass. Die neue Uhr werde exakt so aussehen, wie die alte, aber ein modernes Uhrwerk besitzen.

Wann der Uhrenturm wieder aufgesetzt wird, möchte Carsten Rass noch nicht verraten. Es gebe immer Unwägbarkeiten. Auf jeden Fall werde es nicht während der Schulzeit sein. Die Teile müssen mit einem Kran hochgeschafft werden. Das Gewicht der Einzelteile – der Uhrenturm besteht aus vier Teilen und der Haube – ist auf den Kran abgestimmt, der auf den Schulhof passt.

Allzu windig darf es dann aber nicht werden. Die zusammengefügten Teile aus Beton und Steinen wiegen rund dreieinhalb Tonnen, „die hältst du mit zwei Mann nicht mehr“, meint Rass. Die Kupferhaube bringt immerhin rund 750 Kilogramm auf die Waage.

Bevor die Teile an den Kran kommen, werden sie am Boden einmal zusammengesetzt. Dazu wird auch die Haube von ihrem jetzigen Platz an der Grundschule zwischenzeitlich verschwinden. Die ist dann nicht geklaut, sagt Carsten Rass scherzhaft. Die Teile seien alle aus verschiedenen Quellen gekommen und mit wenig Spielraum gearbeitet. Der Test am Boden sei daher allemal sinnvoller als wenn die Teile am Kran hängen und dann nicht passen.

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