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Dienstag, 08.März 2016 - 14:01 Uhr | Kategorie Sport

Schützentreffen auf Juist

Von Stefan Erdmann/Juist – Gleich 15 Mitglieder des Schiessportvereins Norderney machten sich am vergangenen Wochenende per Flugzeug auf den Weg zur Nachbarinsel Juist, wo nach zehn Jahren erstmalig wieder ein großer Schützenball gefeiert wurde. Anlass dazu war das 60-jährige Bestehen des Juister Schützenvereins, der aus diesem Grund auch das Kreisschützenfest ausgerichtet hatte.

Die Norderneyer stellten die größte Abordnung von auswärtigen Gästen, obwohl auch von einigen Festlandsvereinen innerhalb des Kreisverbandes Schützenbrüder und Schwestern zur Insel reisten.

Bernhard Onnen, Vorsitzender der Norderneyer Schützen, ging in seinen Grußworten auf die langjährige Freundschaft der beiden Inselschützenvereine ein. Diese begann schon in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und wird seitdem sehr gepflegt.

Ein besonderer Festakt im Hotel „Friesenhof“ war die sogenannte Fahnenweihe, die von Inselpastorin Elisabeth Tobaben gemeinsam mit dem Juister Schützenvereinsvorsitzenden Olaf Hollwedel durchgeführt wurde.

Der Juister Schützenverein hatte seine Fahne für mehrere tausend Euro in einem Fachbetrieb in Bayern restaurieren lassen, da diese nach fast sechzig Jahren stark verschlissen war. Daher wurde sie jetzt noch mal geweiht. Es gibt nur noch ein lebendes Gründungsmitglied des Schützenvereines auf Juist.

Dieser hatte auch die erste Fahnenweihe vor 58 Jahren mitgemacht und ließ es sich nun nicht nehmen, diesmal als Fahnenträger mitzuwirken.

Anschließend schlug die Stimmung im Saal hohe Wogen, denn auch die Musik kam von Norderney. Die Band „Les Ossis“ spielte zum Tanz auf, allerdings wurden sie wegen der Erkrankung des Schlagzeugers durch den Juister Ingo Steinkrauss unterstützt.

Fotos: Erdmann

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