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Montag, 11.November 2013 - 09:53 Uhr | Kategorie Regionales

Gespenster und Hexen sangen für Süßigkeiten

Nein, es war am gestrigen Sonntag kein Halloween. Auch wenn einige Inselgäste das vermuteten. Viele kleine und größere Gespenster, Hexen, Indianer, Piraten, Zombies, Ninjas, Feuerwehrmänner, Polizisten, Schlümpfe und ganz viele anders Verkleidete mehr waren dieses Jahr zum Martinisingen auf Norderney unterwegs. Viele Geschäfte hatten extra geöffnet, um den Kindern die Freude zu machen. Laut dem Internet-Lexikon Wikipedia ist das Martinisingen ein alter protestantischer Brauch, der vor allem in den lutherisch geprägten Gebieten Nordwestdeutschlands und Nordostdeutschlands am Geburtstag des Reformators Martin Luther gepflegt wird. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg sangen auch die Norderneyer Kinder jedes Jahr zu Martini an Haustüren und in Geschäften, um Süßigkeiten in Empfang zu nehmen. Wie die Verkleidungen haben sich auch die Geschmäcker geändert. Bestanden die Gaben früher aus Gebäck, Früchten, Nüssen, Obst, Schokolade oder Bonbons, so sind es heutzutage Gummibärchen, Center Shocks der Schokoriegel, kleine Kuchen. Beliebt sind Spielzeg oder eher ungewöhnliche Gaben wie Barbiepuppen, Trinkbecher, Babymützen, Schlüsselanhänger, Leuchtstäbe, Halsreifen und vieles mehr. Fotos: Rass

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