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Freitag, 26.Juni 2015 - 15:41 Uhr | Kategorie Wirtschaft

Frisia: Beeindruckende Zahlen

(der) – Die Frisia hatte gestern zum jährlichen Aktionärsauflauf geladen. Turnusgemäß war in diesem Jahr wieder das Haus des Gastes in Norddeich dran, wo sich 377 meist ältere Aktionäre der Frisia versammelt hatten. Die Zahlen sind beeindruckender denn je. Im Norderney-Verkehr stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Passagiere, die von der Frisia befördert wurden, auf über zwei Millionen, genau 2.032.750. Nach Juist nahm die Zahl der Passagiere sogar um 5,8 Prozent zu auf 347.119. Eine Steigerung um 1,3 Prozent gab es auch bei den Pkw-Transporten auf 155.773 Personenkraftwagen, die auf die Insel und folglich auch wieder zurücktransportiert wurden. Insgesamt führte die Reederei im vergangenen Jahr 12.235 Fahrten durch, berichtete Frisia-Vorstand Carl-Ulfert Stegmann.
Die Gesamtzahl der Passagiere stieg auf rund 2,4 Millionen. Damit ist Norddeich mit Abstand der größte Passagierhafen in Niedersachsen. An den niedersächsischen Hafenbetrieb N-Ports wurden im letzten Jahr rund 2,4 Millionen Euro Hafengebühren überwiesen. Das Parkplatzgeschäft in Norddeich stieg um 9,6 Prozent. Vor allem durch den Tagestourismus nach Norddeich.
Die Umsatzerlöse der Frisia stiegen in ihrem Kerngeschäft, also ohne die ausgegründeten Tochtergesellschaften, auf über 32 Millionen Euro. Nach Abzug von Kosten, Abschreibungen verbleibt ein Jahresüberschuss von 5.1 Millionen Euro. Davon werden auf Beschluss der Aktionäre lediglich 1.360.000 Euro ausgeschüttet. Der Rest landet in den Gewinnrücklagen. Das hat bei der Frisia eine gewisse Tradition. Bei der Abstimmung über diesen Punkt gab es lediglich eine Enthaltung. Entsprechen hoch ist mittlerweile das Eigenkapital der Frisia, das mit dem Beschluss auf über 45 Millionen Euro angewachsen ist.
Erstmals wurde für das vergangene Jahr ein eigener Konzernabschluss erstellt. Demnach lag das Ergebnis der Tochterfirmen der Frisia bei rund 8,6 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz des Konzerns bei 48 Millionen Euro.
Auf der Seite der Investitionen wurden unter anderem 3,5 Millionen Euro in den Umbau des Schiffes „Rüm Hart“, das die „Wappen von Norderney“ ersetzen soll. 3,5 Millionen Euro werden zurzeit in die Westmole in Norddeich investiert. 4 Millionen wurden für das Gebäude „Columbus“ auf Norderney aufgewendet. Der Neubau einer Doppelendfähre, die im Sommer zur Flotte stößt, schlägt mit rund 20 Millionen zu Buche.

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