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Donnerstag, 25.August 2016 - 15:12 Uhr | Kategorie Sport

Drei Inseln, drei Sportarten, sieben Norderneyer

Insa Lengerhuis schickte uns diesen Bericht vom Tri-Island-Triathlon vom 24. Juli, an dem sie mit sechs weiteren Norderneyern teilnahm.

Sieben Norderneyer Triathleten stellten sich der Herausforderung zum Tri-Island-Triathlon- Amrum-Föhr-Sylt. Nachdem am Samstag, den 24. Juli morgens um 8 Uhr die Wechselzone eingerichtet war, soll heißen: Rennrad positioniert, Radschuhe bereitgestellt, Beutel mit Laufschuhen, Jacke, Getränk und Riegel fürs Shuttle nach Sylt gepackt, ging es bereits um 9 Uhr los. Von den 600 gemeldeten Startern traten 506 an, in Gruppen von etwa 50 Personen ging es per Wattwanderung 13 Kilometer und 3,5 Stunden nach Amrum. Dort angekommen empfing uns die große Hitze, nach einer kleinen Stärkung und weiteren zwei Stunden warten darauf, dass das Wasser ins Watt zurück kehrt, ging es dann pünktlich um 14.30 Uhr los.

Erste Disziplin:  Schwimmen von Amrum nach Föhr, gerade Strecke 3.000 Meter. Wer sich nicht so gut im Wasser orientieren konnte, hat auch schon mal 3500 Meter zurück gelegt.  Bei besten Bedingungen schafften es alle Athleten Föhr zu erreichen. Christian Degen Schwimmtrainer der Triathlonsparte beim TuS Norderney erreichte bereits als 19ter nach nur 43 Minuten Schwimmzeit den Strand von Föhr. Insa Lengerhuis landete nach einer Stunde und zwölf Minuten am  Strand von Föhr und wurde vom Moderator mit den ermunternden Worten begrüßt: Die Schwimmer die jetzt erst ankommen, haben kaum eine Chance den Shuttle nach Sylt zu erreichen.

Zweite Disziplin: Rennrad, hier gab Markus Primke richtig Gas und war mit 1 Stunde und drei Minuten schnellster Norderneyer auf der 40 Kilometer langen Strecke. Alle Norderneyer lieferten super Radzeiten ab und sicherten sich damit das Fährticket nach Sylt. Nach zwei Stunden und 30 Minuten musste die Athleten das Rad wieder abgestellt und zurück zum Strand gelaufen sein, um die begehrten Tickets nach Sylt zu bekommen. Aufgrund des ablaufenden Wassers gab es diesen von den Gezeiten vorgegebenen Nock-Out-Modus.

Für die Athleten die kurz vor Ablauf der vorgegebenen Zeit  den Shuttle erreichten entstanden lange Wartezeiten von bis zu 20 Minuten. Aber egal, alle waren happy, es geschafft zu haben und die Stimmung bei der rasanten Überfahrt war genial.

Jeweils zwölf Sportler saßen in einem Shuttle und teilten Leidensgeschichten, Getränke und Riegel. 85 Triathleten blieben über der vorgeschriebenen Zeit und mussten auf Föhr zurück bleiben.

Dritte Disziplin:  Elf Kilometer Crosslauf Sylt. Inzwischen war es 17-18 Uhr und die Temperaturen lagen immer noch bei 30 Grad. Die Beine sind nach sieben Kilometer Lauf am drei Kilometer langen Strandabschnitt schwer wie Blei, es fühlt sich an wie bei Kilometer 40 eines Marathonlaufes. Aber es ist nicht mehr weit, ein kurzes Waldstück und noch ein kurzer Strandabschnitt durch schönen weichen Pudersand und das Ziel war erreicht. Da lies es auch nicht lange auf sich warten, dieses Grinsen im Gesicht und der Stolz es geschafft zu haben.

Gesamtwertung Männer und Frauen bei 506 Startern (es gab keine Altersklassenwertung):

Christian Degen Platz 24, Gian Bremm Platz 98, Markus Primke Platz 107, Jan Weermann Platz 157, Francesco Mascioli Platz 167, Gerd Lengerhuis Platz 320, Insa Lengerhuis Platz 354.

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